Günter Lang
Der Eichstätter Künstler ist von Haus aus dem Stein verbunden; er sagt von sich selbst: „Neue Materialien wie Betonguß und Stahl sind für mich neue Anreize und Herausforderungen um neue Impulse in Ausdruck und Form
zu geben."

Lang (geb. 1941) lebt und arbeitet als freier Bildhauer in Eichstätt. Er betreibt seit 2000 neben seinem Atelier am Salzstadel die gleichnamige Galerie. Dort hat er auch über 40 Jahre das Atelier und Werkstätten für Christliche Kunst betrieben und hauptsächlich in Stein, Bronze, Holz und Glas gearbeitet. Er ist bundesweit mit seiner Sepulkral -Kunst bekannt geworden. Als Mitbegründer des Gestaltungskreises Bayern,dessen Leiter er 25 Jahre war, war er mit unzähligen Ausstellungen landesweit unterwegs und hat mit seinen Kollegen sakrale und sepulkrale Themen theologisch fundiert und zeitgemäß mit dem Blick nach vorne gestaltet.
Mit Kunst im öffentlichen Raum hat er zahlreiche Plätze, Brunnen und Räume gestaltet und sich mit schwierigen Themen wie Vertreibung und Euthanasie auseinandergesetzt und an vielen Wettbewerben erfolgreich beteiligt. Neue Materialien wie Betonguss und Stahl sind für ihn Anreize neue Impulse
in Ausdruck und Form zusetzen. Der kalligraphische Umgang mit theologischen und lyrischen Texten auf Stoffen und Papieren gehört schon lange zu seinem gestalterischen Metier und bietet ihm auch immer neue Herausforderungen.
Seine Erfahrungen darin, mit Menschen ihre Trauer zu bewältigen, haben ihn zu einem erfahrenen und einfühlsamen Symbolisten gemacht. Er hat mit dem Theologen Dr.Holzschuh zu diesem Thema als Trauerhilfe auch ein Buch herausgebracht. Der Umgang mit der Friedhofskultur ist ihm ein großes Anliegen.
Seine Beteiligungen an den Landes-, Bundes- und internationalen Gartenschauen haben ihm zahlreiche Preise und Medaillien eingebracht. Das sensibles Gefühl für Architektur von Sakralräumen und deren liturgische Bedeutung konnte er in der Ausgestaltung verschiedener Kirchen in Bremen und Chorräume im heimatlichen Raum beweisen.




